Dienstag, 26. Juli 2011

"Die Zaubermühle und andere komische Figuren"

In eine Welt des Zaubers, der Fabel und des Märchens entführt die Sommerausstellung des Tönninger Biohotels Miramar. Meike Teichmann (*1980) aus Hamburg präsentiert unter dem Titel "Die Zaubermühle und andere komische Figuren" Illustrationen zu Büchern, Gedichten und Geschichten sowie freie Grafiken.
Meike Teichmann arbeitet seit 2008 freiberuflich als Illustratorin. Sie hat Illustration/Illustrationsdesign an der „Bildkunst Akademie Hamburg“ und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg, studiert.


Das in der Ausstellung präsentierte Buch "Die Zaubermühle oder Wie das Salz in die Nordsee kam", das in Hoch- und Plattdeutsch vorliegt, ist sowohl Diplomarbeit als auch erste Buchveröffentlichung der Künstlerin und wurde zum plattdeutschen Buch des Jahres 2010 gewählt. Mit phantasievollen, geradezu zauberhaften Bildern hat Teichmann das friesische Märchen der Autorin Linde Knoch um die Wunderkraft einer alten Mühle umgesetzt. 13 dieser Illustrationen zeigt sie nun im Biohotel.
Ergänzt wird die Präsentation durch verschiedene Arbeiten zu Fabeln und Sagen aus aller Welt, Gedichtillustrationen, freie Arbeiten und Schwedenhäuser zur Kinderbuchautorin Astrid Lindgren sowie Bilder zum zweiten Kinderbuch der Künstlerin "Passt das?", das die Reise eines kleinen Pinguins zu seiner Familie erzählt.
Meike Teichmann hat ihren eigenen Stil gefunden; unverwechselbar, humorvoll, realistisch, aber doch so weit überzeichnet, dass die Figuren und Landschaften einen liebenswerten Charakter erhalten, der Kinder ganz eindeutig anspricht. Aber gerade weil ihre Bilder auch mit einem kleinen Augenzwinkern gemalt sind, wendet sich die Künstlerin damit ebenso an junggebliebene Erwachsene.


Die Illustratorin, deren Bilder eine heitere Leichtigkeit ausstrahlen, arbeitet konzentriert an Bildkomposition und Farbzusammenstellung; gerade die Umsetzung des vorgegebenen Textes erfordert viel Einfühlungsvermögen in die Intention des jeweiligen Autors.
Natürlich beherrscht die Grafikerin und Illustratorin auch die digitalen Techniken; aber am liebsten arbeitet sie analog, also traditionell mit Papier, Stiften, Pinsel und Farbe, gerne in Collagentechnik und Acryl. Die ausgestellten Werke entstanden z.B. ausschließlich in Acryltechnik.


Meike Teichmann möchte sich als junge Künstlerin mit der Ausstellung nicht nur einem breiteren Publikum vorstellen, sondern die Betrachter einladen zu einer Reise in eine Welt, in der das Wünschen noch geholfen hat.

Ausstellungsdauer: 13.8.2011 – 25.9.2011
Eröffnung: 13.8., 17 Uhr; die Künstlerin ist anwesend und präsentiert eine kleine Lesung aus dem Buch.
Öffnungszeiten: tägl. 8.00 Uhr bis 23.00 Uhr.

Biohotel Miramar, Westerstr. 21, 25832 Tönning, Tel.: 04861-9090,
http://www.biohotel-miramar.de

Samstag, 25. Juni 2011

Husum - mal in Schwarz und Weiß

Der Fotoclub Blende 13 zeigt neue Arbeiten im „Speicher Husum“

Der Husumer Fotoclub „Blende 13“ formierte sich im Jahr 2001. Eine Gruppe Fotobegeisterter wollte ihrem Hobby gemeinsam nachgehen, die „Jagd“ nach dem perfekten Motiv sozusagen im „Rudel“ antreten. Der Name – „Blende 13“ wurde dabei noch unter dem Eindruck der analogen Fotografie geprägt, denn dort gibt es eine Blendenzahl von 13 nicht; dies wird erst im Zeitalter der Digitalfotografie möglich und bezeichnet heute den Blendenbereich, mit der die sog. Schärfentiefe beginnt.
Zum 10jährigen Jubiläum zeigt die Gruppe nun vom 11. Bis 21. Juli ihr 11. Ausstellung, und zwar, wie schon einige Male zuvor, erneut im „Speicher Husum“.

Inzwischen hat sich ein fester Mitgliederstamm etabliert, die sich nicht nur einmal im Monat im „Speicher Husum“ zum Erfahrungsaustausch, zur Bildkritik und zur Vorbereitung von Ausstellungen trifft, sondern auch gemeinsame Foto-Exkursionen und Ausflüge unternimmt.
Die aktuell aktiven Mitglieder sind: Holger Hansen, Heinz Ihmann, Christian Jürgensen, Erika Maibaum, Helga Martens, Anna-Maria Rufin und Katrin Schäfer.


Seit 2003 findet jährlich mindestens eine Ausstellung statt, die meist unter einem bestimmten Motto steht; für die aktuelle Ausstellung wurde das Thema „Husum mal in Schwarz-Weiß!“ gewählt und zeigt, wie der Titel verrät, ausschließlich Schwarz-Weiß-Fotografien. Im digitalen Zeitalter wird die klassische s/w-Fotografie immer mehr vernachlässigt – zu Unrecht, denn sie erlaubt kontrastreiche Aufnahmen, die sich voll auf Motiv und Lichtverhältnisse konzentrieren, ohne durch Farbspiele abzulenken.
Husum, die „schwarz-weiße“ Stadt am Meer, stand im Mittelpunkt der Motivsuche. Die Ergebnisse zeigen sich vielschichtig: Altbekanntes, Vertrautes und typisch „Touristisches“ findet sich ebenso wie geheimnisvolle, rätselhafte Ecken, Luftaufnahmen, Storm in verschiedenen Ansichten, ungewohnte Perspektiven und Unscheinbares, das in der Detailsicht plötzlich überraschend wirkt. Selbst Ur-Husumer dürften von so manchem Foto überrascht sein.


Was die „Blende 13“ von anderen Fotoclubs unterscheidet, ist, dass sie sich ausschließlich als Gruppe präsentiert: die Ausstellung wird als Ganzes verstanden, als eine Einheit; es geht nicht um die Befriedigung persönlicher Eitelkeiten, sondern um das Konzept. Darum werden die Fotos weder betitelt noch mit dem Namen des jeweiligen Fotografen versehen. Der Besucher soll das einzelne Bild stets im Kontext der gesamten Ausstellung betrachten und genießen können.



Speicher Husum e.V., Hafenstr. 17, 25813 Husum
11. Juli bis 21. Juli
Mo.-Fr.: 14-18 Uhr, Sa./So.: 12-18 Uhr
Eintritt frei.
http://www.fotoclub-blende13.de
http://www.speicher-husum.de

Freitag, 3. Juni 2011

Watt für Entdecker

Kann man mit Seenadeln stricken? Was macht der Seehase zu Ostern? Warum sind Schollen platt? Wie kann ein Seestern ohne Kopf geradeaus gehen? Wozu braucht der Wattwurm einen Kopf und was ist überhaupt das Watt?

Rätselhafte Fragen, die nicht nur den kleinen Kalle umtreiben, der im Buch „Watt für Entdecker“ zusammen mit dem Seestern Asterias auf eine spannende Entdeckungsreise durch das Wattenmeer entführt wird. Der neue Band des Verlages, der für Kinder ab 6 Jahren konzipiert ist und Erzählabenteuer, witzige Illustrationen, dokumentarische Fotografien und einen unterhaltsamen, aber nicht minder lehrreichen Sachbuchteil miteinander verbindet, sieht sich quasi als Ergänzung zum Erfolgsbuch "Weltnaturerbe Wattenmeer". Ute Wilhelmsen ist auch diesmal wieder federführende Autorin und Martin Stock hat erneut eine Auswahl seiner „Wattenmeerzwerge“ beigesteuert. Ergänzt wird dieses bezaubernde Buch – das im Übrigen nicht nur Kinder begeistern und mit viel Wissenswertem überzeugen wird! – von der Illustratorin Susanne Wild und dem ebenfalls renommierten Unterwasser-Fotografen Dirk Schories.

Im ersten Buchteil reist Kalle – geschrumpft auf die Größe eines Seesterns – durch die Welt der Nordsee-Bewohner und lernt so seltsame Gestalten wie Seenadeln, Rennschnecken oder Seemäusen kennen und findet Merkwürdigkeiten wie Nixentäschchen, Seestachelbeeren und Mini-Surfbretter.

Im zweiten Teil werden dann alle Lebensformen, denen die beiden begegnet sind, mit beeindruckenden Fotos und liebenswürdigen Illustrationen erklärt. In kurzen, aber treffenden und kompetenten Sätzen werden die Besonderheiten der Fauna dieses außergewöhnlichen Naturraumes Kindern nahegebracht. Sie werden dabei selbst angeleitet, kleine Entdecker zu werden und Fragen zu stellen – Fragen, die man sich als Erwachsener nicht mehr zu stellen traut.

Geschickt wurden die beiden Teile – Abenteuer-Geschichte und Sachbuch – miteinander verwoben: zur besseren Orientierung führt nämlich der „Fragenwurm“ durch das Buch. Immer wenn auf Kalles Entdeckungsreise ein neues Geschöpf des Meeres auftaucht, dann meldet sich der Fragenwurm am Buchrand und verweist auf die jeweils erläuternde Textpassage, natürlich mit entsprechender Seitenzahl. Wer mag, kann also querlesen und hin- und herspringen. So wird auch das Lesen selbst zu einem unterhaltsamen Abenteuer und Kinder werden behutsam an diesen sensiblen Lebensraum herangeführt, ohne dass das Buch irgendwie belehrend wirkt.

Das Wattenmeer ist viel mehr „als ein Haufen Klackermatsch mit Würmern drin“, schließlich hat es im 2009 sozusagen die „Goldmedaille bei der Naturolympiade, den Nobelpreis der Natur“ erhalten und wurde in die UNESCO-Liste der Weltnaturerbestätte aufgenommen.

Ein Buch nicht nur für kleine Entdecker, sondern alle, die das Wattenmeer lieben und schon immer mal davon geträumt haben, selbst durch diese faszinierende Wasserwelt zu reisen; wenn auch nur in der Phantasie.

Watt für Entdecker. Texte: Wilhelmsen, Ute; Illustrationen: Wild, Susanne; Fotografien: Stock, Martin / Dirk Schories. Wachholtz-Verlag, Neumünster 2011. ISBN: 3 529 05351 1; 14,80 €.

Über die Autoren:

Ute Wilhelmsen ist Biologin und promovierte über die Überlebenskünstlers des Wattes, die Strandschnecken. Sie arbeitete als Wissenschaftsjournalistin unter anderem für GEO, die FAZ und den NDR. Zurzeit leitet sie die Text- und Bildredaktion beim Forschungszentrum DESY in Hamburg.

Susanne Wild studierte in Braunschweig und Kiel Grafik Design und lebt heute, nach mehrjähriger Selbständigkeit in Berlin, in Hamburg. Dort erzählt sie Geschichten in Bildern für Zeitschriften- und Buchverlage.

Martin Stock ist langjähriger Kenner des Wattenmeeres und leidenschaftlicher Fotograf.
Als promovierter Biologe arbeitete er in die Nationalparkverwaltung für das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer. Mit seinen fotografischen Arbeiten war er schon in zahlreichen Ausstellungen zu sehen.

Dirk Schories ist promovierter Meeresbiologe und Forschungstaucher; derzeit ist er als Dozent an der Universidad Austral de Chile tätig. Neben seinen Forschungsarbeiten fasziniert ihn seit fast 20 Jahren die Unterwasser-Fotografie; auch die Unterwasserwelt der Nord- und Ostsee hat er in verschiedenen Projekten erforscht und fotografiert.

Donnerstag, 26. Mai 2011

„Welterbe – Natur vom Feinsten“ im Biohotel Miramar

Prämierte Bilder vom Fotowettbewerb des

Foto-Festivals Nationalpark Wattenmeer 2011

Vom 29. April bis 1. Mai 2011 fand das vierte Foto-Festival Nationalpark Wattenmeer mit Vorträgen, Workshops und einem Fotowettbewerb in der Stormstadt Husum statt.

Die besten Fotografien aus dem ausgeschriebenen Wettbewerb sowie dem Leica-Akademie-Workshop „Der junge Blick“ zeigt nun ab 11. Juni das Tönninger Biohotel Miramar. Die Ergebnisse dieses vielbeachteten Wettbewerbs und des Leica-Workshops können sich im wahrsten Sinn des Wortes sehen lassen.

Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist eines der letzten großen Wildnisgebiete in Europa und wurde 2009 zusammen mit dem Wattenmeer vor der niedersächsischen und der niederländischen Küste in die UNESCO-Liste der Weltnaturerbestätte aufgenommen.

Aufgrund seiner einzigartigen Natur, die vom täglichen Spiel von Ebbe und Flut geformt ist, ist das Wattenmeer natürlich ein Eldorado für Fotofreunde. Das Festival lud deshalb auch in diesem Jahr wieder zu einem Fotowettbewerb ein, der thematisch passend das Weltnaturerbe Wattenmeer als Ausschreibungsmotto hatte.

Gesucht wurden die schönsten, stimmungsvollen und aussagekräftigsten Fotos, die die Einmaligkeit dieses Lebensraumes wiedergeben. Gefragt war dabei vor allem die individuelle Sichtweise auf das Weltnaturerbe. Die Teilnehmer sollten die Vielfältigkeit dieser Landschaft entdecken und deren Wildnis, Schönheit, Tier- und Pflanzenwelt mit all ihren verborgenen Details fotografisch festhalten.

Die vier Siegerbilder werden in der Ausstellung natürlich besonders gewürdigt. Den ersten Platz belegt Athanasios Iatropoulos (Husum) mit dem Bild „Der richtige Augenblick“. Auf Platz 2 landete „heaven can wait“ von Carmen Spitznagel aus Sandberg.


1. Platz: "Der richtige Augenblick", Athanasios Iatropoulos

2. Platz: "heaven can wait", Carmen Spitznagel

Das Porträt eines jungen Säbelschnablers brachte Christof Wermter (Oberhausen) den 3. Platz; und mit einem Dünenbild schaffte es Ingo Lau aus Schleswig auf den vierten Platz. Insgesamt werden 14 außergewöhnlich gelungene und stimmungsvolle Aufnahmen gezeigt.

Parallel zum Festival fand auch der Fotoworkshop „Der junge Blick“, der in Zusammenarbeit mit der Leica-Akademie organisiert wurde, statt. Schüler dreier Schulen (Nordsee-Gymnasium-Büsum; Theodor Storm Schule, Husum; Hermann-Tast-Schule, Husum) nahmen daran teil. Auch hier wurden 13 bemerkenswerte – und den Aufnahmen der anderen Fotografen durchaus ebenbürtige - Arbeiten prämiert und ebenfalls in diese Ausstellung mit aufgenommen.


Schülerwettbewerb: "Liebe in den ersten Sonnenstrahlen", Anna Christin Busch, Nordseegymnasium Büsum

Die Ausstellung im Biohotel Miramar läuft bis 24. Juli; danach wird sie in der VHS Husum gezeigt und wandert ab 28.8. (bis 9.10.) nach Dithmarschen ins Haus des Kurgastes in Friedrichskoog und bereichert dort das Programm des „Kunstgriffs Dithmarschen“.

Die Siegerbilder können auch auf der Website http://www.foto-festival-nationalpark-wattenmeer.de unter „Fotowettbewerb“ aufgerufen werden.

Ausstellungsdauer: 11.6. – 24.7.2011

Öffnungszeiten: tägl. 8.00 Uhr bis 23.00 Uhr.

Biohotel Miramar, Westerstr. 21, 25832 Tönning, Tel.: 04861-9090

http://www.biohotel-miramar.de

Presseanfragen: Dr. Katrin Schäfer, info@k-a-t-i.de; 04841/939662

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Kurzporträt Biohotel Miramar:

Das Biohotel Miramar auf der Halbinsel Eiderstedt (Nordfriesland) liegt nur wenige Schritte vom historischen Tönninger Marktplatz und dem idyllischen Hafen entfernt. Das Gebäude, das eine lange Geschichte hat, wurde vor über 10 Jahren von Uwe Peters, der auch heute noch der Direktor ist, modernisiert und zu einem Hotel mit besonderem Flair ausgebaut, das norddeutsche Tradition mit einem beinahe mediterranen Ambiente verbindet. Im Jahr 2011 wird das Hotel außerdem zum ersten Bio-Hotel in Schleswig-Holstein umstrukturiert.

Das Biohotel ist behindertengerecht und bietet neben einer Reihe von Spezialarrangements für Einzelreisende oder Familien auch den optimalen Rahmen für Tagungen und Festveranstaltungen.

Das angeschlossene Bio-Restaurant „Alte Schule“ bietet saisonale und typisch regionale Gerichte sowie Menüs zu besonderen Festlichkeiten. Seit März 2011 ist das Restaurant mit dem Biosiegel zertifiziert. Es werden ausschließlich kontrolliert biologische Produkte verwendet und zudem auf regionale und saisonale Angebote geachtet.

Seit einigen Jahren fühlt sich das Biohotel Miramar auch der Förderung von Kunst und Kultur verpflichtet und präsentiert mehrmals im Jahr Ausstellungen regionaler und international bekannter Künstler.

Freitag, 22. April 2011

Bio-Restaurant "Zur alten Schule" in Tönning

Das Biohotel Miramar auf der Halbinsel Eiderstedt liegt nur wenige Schritte vom historischen Tönninger Marktplatz und dem idyllischen Hafen entfernt. Das Gebäude, das eine lange Geschichte hat, wurde vor über 10 Jahren von Uwe Peters, der auch heute noch der Direktor ist, modernisiert und zu einem Hotel mit besonderem Flair ausgebaut, das norddeutsche Tradition mit einem beinahe mediterranen Ambiente verbindet.

Seit Frühjahr dieses Jahres hat es zudem als einziges Hotel in Schleswig-Holstein die Bio-Zertifizierung. Ein Plus für die Gäste, denn auch das angeschlossene Restaurant, das viele noch unter dem Namen „Windrose“ kennen, präsentiert sich nun als Restaurant „Zur Alten Schule“ und beschreitet auch kulinarisch mit dem Küchenchef Thomas Warnsholdt neue Wege.

Warnsholdt ist, wie er selbst sagt, ein Koch mit Leib und Seele. Es werden ausschließlich kontrolliert biologische Produkte verwendet und zudem auf regionale und saisonale Angebote geachtet. Der konsequente Verzicht auf Geschmacksverstärker wie Glutamat oder Hefeextrakt zeigt, dass hier auf hohem, ökologischen Niveau gekocht wird. Geschmacklich wird das Essen abgerundet mit frischen Kräutern oder exklusiven Biogewürze (z.B. Sonnentor). Die Speisekarte wird in regelmäßigen Abständen neu aufgelegt, um dem saisonalen Anspruch gerecht zu werden. Zu Ostern darf man sich auf eine neue, kreative Auswahl freuen. Die Karte ist zudem erfreulich übersichtlich und überzeugt mit seiner kleinen, aber feinen Auswahl, die Fisch- und Fleischliebhaber genauso anspricht wie Vegetarier und die kleinen Biogäste.

Zusammen mit dem Foodfotografen Mike Hofstetter haben Thordis Krieger und Katrin Schäfer das neue Restaurant getestet. Man kann es an dieser Stelle schon vorweg nehmen: mit positivem Ergebnis.

Das beginnt schon mit dem kleinen Gruß aus der Küche, selbstgebackenes Brot mit einer leckeren Buttercreme, frisch gekräutert.

Als Vorspeise bietet sich ein kleiner, gemischter Salat für 3,50 € an – es dominieren saisonale Salate, frische Sprossen und ein edles Dressing auf Senfbasis.

Da das Restaurant auch über eine ansprechende Auswahl an vegetarischen Gerichten verfügt, testen wir den Eiderstedter Schafskäse im Pumpernickelmantel an Rote Beete Glace mit Salatbukett und Möhrenbrot. Auch das Möhrenbrot ist wieder selbstgebacken; es ist locker und außen knusprig, der Möhrengeschmack unterstreicht das Aroma dieses Landbrotes. Die Pumpernickelkruste gibt dem Schafskäse, der übrigens ganz wunderbar seine Konsistenz behalten hat, dieses „gewisse Etwas“. Für 10,90 € kann man auch über den Preis nicht meckern.

Aus der Kategorie „Vom Land und Meer“ entscheiden wir uns diesmal für die Lammkeule auf Blattspinat an Rosmarin-Honigjus und Gratinkartoffeln - mit 17,90 € schon im obersten Preissegment aller Angebote. Elegant aufgeschnittene Lammscheiben mit gefächerten saisonalen Gemüsen und einem Blattspinatbett, dem man die Blätter auch noch ansieht - so kann auch das Fleischgericht überzeugen.


Liebevoll angerichtet mit einem 2-farbigem Schoko-Schmetterling und fast schon zu schade, um es zu essen, kommt der Nachtisch daher: Marmoriertes Schokoladenmousse auf Apfelkompott für 6,60 €. Das Positive am Dessert: diese klassische, französische Nachspeise im Schokoladendopppelpack punktet durch ihr angenehmes „mouth feeling“ und die Tatsache, dass vor allem das herbe Aroma der Schokolade hervorsticht und nicht, wie so oft, eine klebrige Süße. Statt Apfelkompott wurde uns aus Versehen Birnenkompott gereicht, das geschmacklich nicht überzeugte, ein Hauch mehr an Vanille oder Zimt hätte die köstliche Mousse au Chocolat sicherlich veredelt.


Ein kleines Manko sind die Getränke; aber auch in diesem Sektor wird eine Umstrukturierung zu biologischen Getränken angestrebt. Momentan liegen die Preise z.B. für ein Mineralwasser bei 2,20 €, für ein Glas Rotwein um die 4 €.

Fazit: die Preise sind moderat und angesichts der hohen Qualität beinahe zu niedrig angesetzt. Die Präsentation der Speisen macht Lust auf mehr und so gehen Optik und Geschmack eine perfekte und harmonische Verbindung ein. Dem Motto von Küchenchef Thomas Warnsholdt wird also tatsächlich entsprochen: „Wenn wir eine Mahlzeit zubereiten, sei es für uns alleine, für die Familie, Freunde oder für Sie, liebe Gäste, dann nehmen wir uns die Zeit und widmen uns diesem Tun. Kochen wird so für uns zu einer meditativen Handlung und diese innere Haltung wird auch im Essen zu spüren sein."

Noch eine Bemerkung am Schluss: Das Biohotel ist behindertengerecht und bietet neben einer Reihe von Spezialarrangements für Einzelreisende oder Familien auch den optimalen Rahmen für Tagungen und Festveranstaltungen.

Seit einigen Jahren fühlt sich das Biohotel Miramar auch der Förderung von Kunst und Kultur verpflichtet und präsentiert mehrmals im Jahr Ausstellungen regionaler und international bekannter Künstler. Aktuell (noch bis 29.4.) ist die Ausstellung des Fotografen Michael Ruff „Landluft“ zu sehen.


Biohotel Miramar, Westerstr.
21, 25832 Tönning, Tel.: 04861-9090

http://www.biohotel-miramar.de

https://www.facebook.com/pages/Biohotel-Miramar/135312629871499?sk=wall


Fotos: Mike Hofstetter:
http://www.mike-hofstetter-photography.de/

Donnerstag, 7. April 2011

Fotofestival Nationalpark Wattenmeer in Husum

Am 29. April 2011 startet das vierte Foto-Festival Nationalpark Wattenmeer mit Vorträgen, Workshops, Ausstellungen und einer Fotomesse in der Stormstadt Husum.

Martin Stock: Festival-Titelbild

Das UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer ist eines der letzten großen Wildnisgebiete in Europa. Überwältigende Wolkenspiele, der ständige Wechsel des Landschaftsbildes durch Ebbe und Flut, das ungezähmte Meer mit seiner endlosen Weite und eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt machen diesen Nationalpark zu einem wahren Eldorado für Fotografen.

Das Festival möchte daher unter dem Motto „Welterbe – Natur vom Feinsten“ die einzigartige Landschaftsvielfalt des Weltnaturerbes und anderer Schutzgebiete dieser Erde mit eindrucksvollen (Bild-)Vorträgen und herausragenden Ausstellungen dokumentieren.


Die Organisatoren des Festival: (v.l.): Hans-Peter Schweger, Dr. Günter Klatt, Dr. Martin Stock

Am Freitagabend wird das Festival im Kino-Center Husum eröffnet mit einem Vortrag über die Bilder der 69 besten Naturfotografen Europas, die im Auftrag von „Wild Wonders of Europe“ 48 Länder bereisten und die Schönheit des europäischen Naturerbes in einmaligen Bildern festhielten. Florian Möllers, einer der drei Initiatoren des Projektes, entführt die Zuschauer dabei in die beeindruckende Welt der letzten Wildnisgebiete Europas.

Die Blockveranstaltung am Samstag im Rittersaal (Schloss vor Husum) zeigt mit drei Bildvorträgen die Lebensräume anderer Nationalparks. Manfred und Gisela Delpho, zwei renommierte Naturfotografen, dokumentieren beispielsweise den Nationalpark Kellerwald-Edersee, der zusammen mit anderen Buchenwald-Nationalparks einen Antrag auf Aufnahme in die Welterbeliste gestellt hat. Zu einer Reise in die Dolomiten, die im letzten Jahr zusammen mit dem Wattenmeer Weltnaturerbe geworden sind, lädt der italienische Fotograf Alfred Eradi ein, der Mitglied der italienischen Naturfotogruppe Strix ist. Sandra Bartocha, Fotografin aus dem benachbarten Mecklenburg-Vorpommern, zeigt ihre kreative Sichtweise auf die Natur unter dem Motto „Atelier Natur“. Der musikalisch hinterlegte Bildvortrag bezaubert mit kleinen, abstrahierten Ausschnitten der Wirklichkeit.

Sandra Bartocha

Das Husumer Foto-Festival bietet aber wie schon in den Vorjahren auch die Möglichkeit, sich selbst fotografisch weiterzubilden. International und national bekannte Fotografen und Referenten vermitteln in ihren Workshops Grundkenntnisse der Fotografie, bieten Anregung und Raum für eigene Bildgestaltung. So lernen zum Beispiel die Teilnehmer unter Anleitung des Naturfotografen Markus Botzek unscheinbare Details an Strand und Wegesrand zu entdecken und ins Bild zu setzen. Mit dem Tier und Naturfotografen Florian Möllers, der auch Bildreportagen für die Zeitschrift GEO liefert, bekommt man ein Gespür dafür vermittelt, wie man auch bewegte Objekte wie Vogelschwärme im Wattenmeer ästhetisch überzeugend fotografiert. Hubertus Küppers vermittelt in seinen Workshops hingegen Grundkenntnisse der Digitalfotografie und der Bildbearbeitung („Adobe Lightroom“) und leitet die Teilnehmer zum bewussten Wahrnehmen und Sehen an – die Grundlage jeder Art von Fotografie. Einzelne Plätze bei diesen Workshops sind noch frei.

Florian Möllers

Die Workshops und Vorträge werden ergänzt durch eine fachkundige Fotomesse im Schloss vor Husum und im NABU-Naturzentrum im Katinger Watt, in denen namhafte Hersteller Neuigkeiten aus den Bereichen Fern- und Sportoptik, Digiscopie und Fototechnik präsentieren.

Zwei qualitativ und kulturell hochwertige Ausstellungen im Husumer NordseeMuseum und im Schloss vor Husum runden das Programm ab. Zu sehen sind die Siegerbilder des internationalen Foto-Wettbewerbs „Glanzlichter 2009“ sowie die außergewöhnlichen Ergebnisse der Ausschreibung „Europäischer Naturfotograf 2009“, die besonders durch ihre Authentizität bestechen, die verdeutlicht, wie behutsam und sensibel wir mit unserem Erbe, nämlich den unberührten Naturflächen auf unserem Planeten, umgehen sollten.

Am 30. April findet die Siegerehrung des ausgeschriebenen Fotowettbewerbs und des Fotoworkshops „Junge Blicke“, der in Zusammenarbeit mit der Leica-Akademie organisiert wurde, statt.

Die prämierten Bilder der Wettbewerbe werden vom 11. Juni bis 24. Juli im Biohotel Miramar in Tönning und vom 27.8. bis 9.10. im Haus des Kurgastes in Friedrichskoog in einer eigens konzipierten Ausstellung gezeigt.

Foto-Festival Nationalpark Wattenmeer 29.April – 1. Mai 2011.

http://www.foto-festival-nationalpark-wattenmeer.de .

Weitere Informationen:

Volkshochschule Husum e.V.; Theodor-Storm-Straße 2; 25813 Husum; Tel.: 04841 8359-0; Fax: 04841 8359-59; foto-festival@vhs-husum.de;

http://www.foto-festival-nationalpark-wattenmeer.de

Pressekontakt:

Dr. Katrin Schäfer; presse@foto-festival-nationalpark-wattenmeer.de; Tel.: 04841-939662

Montag, 7. März 2011

Fotowettbewerb "Welterbe vom Feinsten" - nur noch bis 31.3.

Welterbe – Natur vom Feinsten

Endspurt im Fotowettbewerb zum Foto-Festival „Nationalpark Wattenmeer“– Einsendeschluss: 31.3.2011

Am 29. April 2011 startet das vierte Foto-Festival Nationalpark Wattenmeer mit Vorträgen, Workshops und einem Fotowettbewerb in der Stormstadt Husum.


Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist eines der letzten großen Wildnisgebiete in Europa und wurde 2009 zusammen mit dem Wattenmeer vor der niedersächsischen und der niederländischen Küste in die UNESCO-Liste der Weltnaturerbestätte aufgenommen.

Aufgrund seiner einzigartigen Natur, die vom täglichen Spiel von Ebbe und Flut geformt ist, ist das Wattenmeer natürlich ein Eldorado für Fotofreunde. Das Festival lädt deshalb auch in diesem Jahr wieder zu einem Fotowettbewerb ein, der thematisch passend das Weltnaturerbe Wattenmeer als Ausschreibungsmotto hat.

Gesucht werden die schönsten, stimmungsvollen und aussagekräftigsten Fotos, die die Einmaligkeit dieses Lebensraumes wiedergeben. Dabei kommt es vor allem auf die individuelle Sichtweise dieses Weltnaturerbes an. Die Teilnehmer sollen die Vielfältigkeit dieser Landschaft entdecken und deren Wildnis, Schönheit, Tier- und Pflanzenwelt mit all ihren verborgenen Details fotografisch festhalten.

Den Gewinnern winken interessante Sachpreise wie ein Warengutschein im Wert von 500,- € von AC-Foto, ein Fotoflug über das Wattenmeer, ein Fotoseminar mit dem GEO-Fotografen Heinz Teufel sowie ein Wochenende auf der Insel Pellworm. Die prämierten Bilder des Wettbewerbes werden vom 11. Juni bis 24. Juli im Biohotel Miramar in Tönning und vom 27.8. bis 9.10. im Haus des Kurgastes in Friedrichskoog in einer eigenen Ausstellung präsentiert. Die Teilnahme ist selbstverständlich gebührenfrei. Einsendeschluss ist der 31. März 2011. Informationen und Teilnahmeunterlagen einfach hier unter „Fotowettbewerb“ downloaden: http://www.foto-festival-nationalpark-wattenmeer.de

Foto-Festival Nationalpark Wattenmeer 29.April – 1. Mai 2011

Weitere Informationen:

Volkshochschule Husum e.V.; Theodor-Storm-Straße 2; 25813 Husum; Tel.: 04841 8359-0; Fax: 04841 8359-59; foto-festival@vhs-husum.de;

http://www.foto-festival-nationalpark-wattenmeer.de

Pressekontakt:

Dr. Katrin Schäfer; presse@foto-festival-nationalpark-wattenmeer.de; Tel.: 04841-939662


Kurzinformation über die Hintergründe des Festivals:

Das Foto-Festival Nationalpark Wattenmeer wurde 2005 in Zusammenarbeit von der Volkshochschule Husum e.V. und der Nationalparkverwaltung Wattenmeer, Tönning, ins Leben gerufen. Dr. Günter Klatt (Volkshochschule Husum) und Dr. Martin Stock (Nationalparkverwaltung Wattenmeer, Schleswig-Holstein) waren Initiatoren der ersten Stunde. Sie haben das Festival 2005 anlässlich des 20-jährlichen Bestehens des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ins Leben gerufen. Seitdem findet es alle zwei Jahre in Husum statt. Mit vielfältigen Vorträgen wollen die Veranstalter des Festivals auf die letzten Wildnisgebiete vor der Haustür aufmerksam machen und den Besuchern die Natur der Welterbegebiete, Nationalparke, Biosphärenreservate und anderer Großschutzgebiete vor Augen führen. Und dies ist gelungen. Viele Naturbegeisterte Besucher sowie Naturfotografen haben die letzten drei Festivals besucht und waren begeistern von der Vielzahl der Angebote, die von Ausstellungen, Vorträgen, Workshops bis hin zu einer Fotomesse reichten.